Klara Oppen­heimer — Vorrei­terin der Frau­en­be­we­gung in Würzburg

Klara Oppen­heimer, die Namens­ge­berin unserer Schule, war nicht nur eine enga­gierte Kinder­ärztin, sie hat auch auf verschie­denen Ebenen Pionier­ar­beit für die  Frau­en­rechte in Deutsch­land geleistet. Dabei setzte sie sich für ein selbst­be­wusstes, gleich­be­rech­tigtes und eman­zi­piertes Frau­en­bild ein. Sie war eine der ersten Frauen in Deutsch­land, die an einer Univer­sität studierte, außerdem eröff­nete sie 1918–  nach einigen Jahren als Assis­tenz­ärztin- als erste Frau in Würz­burg eine eigene Kinder­arzt­praxis. Als Jüdin war sie in ihrer zweiten Lebens­hälfte- während des Dritten Reichs- Denun­zia­tion, Entrech­tung und  Enteig­nung ausge­setzt und wurde 1943 in Tere­si­en­stadt ermordet.

Im Jahr 2017 erschien ein Buch über das Leben und Wirken von Klara Oppen­heimer, in dem man mehr über das Leben von Klara Oppen­heimer nach­lesen kann. Das Buch beschränkt sich aber nicht auf reine Schil­de­rungen. Immer wieder werden Fragen aufge­worfen, die zum Nach­denken anregen, beispiels­weise die, ob wenigs­tens wir heutigen Menschen  unsere Lektion aus der Geschichte gelernt haben.

Nun hat die Sendung “Stationen” im Baye­ri­schen Fern­sehen über  Aspekte aus ihrem Leben von Klara Oppen­heimer berichtet. Das Video finden Sie hier (externer Link)

Bilder aus der Sendung:


Ansprech­partner
F. Ziegler, StD
G. Rempe, StD
Stet­tiner Str. 1
97072 Würzburg