Aus­bil­dungs­be­ru­fe — VERSICHERUNG UND FINANZEN

Kauf­man­n/-frau für Ver­si­che­run­gen und Finan­zen

Für den Beruf Kauf­man­n/-frau für Ver­si­che­run­gen und Finan­zen haben in der Aus­bil­dung die Berei­che Kun­den- und Ver­triebs­ori­en­tie­rung, Bera­tungs- und Ver­kaufs­kom­pe­tenz sowie die Pro­dukt­kennt­nis­se ins­be­son­de­re bei den Vor­sor­ge- und Finanz­pro­duk­ten einen hohen Stel­len­wert. Nach der Ver­mitt­lung von all­ge­mei­nen und ver­si­che­rungs­wirt­schaft­li­chen Grund­kennt­nis­sen in den ers­ten zwei Aus­bil­dungs­jah­ren folgt im drit­ten Jahr die Aus­bil­dung in den spe­zi­el­len Fach­rich­tun­gen Ver­si­che­rung oder Finanz­be­ra­tung.

Kauf­leu­te für Ver­si­che­run­gen und Finan­zen bera­ten und betreu­en Pri­vat- und Gewer­be­kun­den in Fra­gen der Absi­che­rung von Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­ri­si­ken, der Alters­vor­sor­ge und ‑absi­che­rung sowie der Finan­zie­rung von Immo­bi­li­en und der Ver­mö­gens­an­la­ge. Die Bran­che legt zuneh­mend einen grö­ße­ren Fokus auf Finanz­pro­duk­te wie pri­va­te Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung, Alters­vor­sor­ge, Ver­mö­gens­ver­wal­tung und Kon­to­füh­rung. Damit ver­knüpft die­ser Beruf Ver­si­che­rungs- und Bank­ge­schäf­te, sodass der zukünf­ti­gen Ent­wick­lung der Finanz­dienst­leis­tungs­bran­che in Rich­tung All­fi­nanz Rech­nung getra­gen wird.

Wei­te­re grund­sätz­li­che Berufs­in­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Detail­in­for­ma­tio­nen zur Fach­rich­tung Ver­si­che­run­gen

Detail­in­for­ma­tio­nen zur Fach­rich­tung Finanz­be­ra­tung

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen emp­feh­len wir Ihnen sich auf der Inter­net­sei­te des BWV ‑Berufs­bil­dungs­werk der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft e.V. — umzu­se­hen. Dort fin­den Sie zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen wie z. B.

 

Auch die Inter­net­sei­te der IHK Würz­burg-Schwein­furt ist zu emp­feh­len. Dort fin­den Sie z. B. fol­gen­de Infor­ma­tio­nen:

Steu­er­fach­an­ge­stell­te/-r

Steu­er­fach­an­ge­stell­te sind qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter des Rech­nungs­we­sens, des Steu­er- und Wirt­schafts­rechts und unter­stüt­zen den Steu­er­be­ra­ter bei sei­nen breit­ge­fä­cher­ten Dienst­leis­tun­gen für Man­dan­ten aus Indus­trie, Han­del, Hand­werk, sowie Frei­be­ruf­ler und Pri­vat­per­so­nen.

Steu­er­fach­an­ge­stell­te müs­sen Ver­ständ­nis für wirt­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge, Inter­es­se an steu­er­li­chen und recht­li­chen Fra­gen und die Fähig­keit zu ana­ly­ti­schem Den­ken haben. Sie soll­ten kon­takt­freu­dig sein und zur stän­di­gen Wei­ter­bil­dung sowie zu einem ser­vice­ori­en­tier­ten Umgang mit den Man­dan­ten bereit sein.

Der Aus­bil­dungs­be­ruf Steuerfachangestellte/r ist ein aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf. Die Aus­bil­dungs­dau­er beträgt drei Jah­re. Die Aus­bil­dung kann bei Hoch­schul- oder Fach­hoch­schul­rei­fe bzw. bei guten Leis­tun­gen auf 2 ½ Jah­re ver­kürzt wer­den.

Die prak­ti­sche Aus­bil­dung erfolgt bei den Steu­er­be­ra­tern, Steu­er­be­voll­mäch­tig­ten, sowie bei Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten und wird ergänzt durch den Besuch der Berufs­schu­le.

Alle Aus­zu­bil­den­de, deren Aus­bil­dungs­be­trieb in der Stadt bzw. im Land­kreis Würz­burg, im Land­kreis Main-Spes­sart oder im Land­kreis Kit­zin­gen liegt, besu­chen die Kfm. Berufs­schu­le in Würz­burg als zustän­di­ge Berufs­schu­le.
Liegt der Betrieb außer­halb die­ses „Spren­gels“, so ist zum Besuch des KBBZ ein Gast­schul­an­trag an der eigent­lich zustän­di­gen Berufs­schu­le (Spren­gel­schu­le) zu stel­len. Erst nach Geneh­mi­gung die­ses Antrags durch bei­de Schu­len und den Schul­auf­wands­trä­ger ist der Besuch der Kfm. Berufs­schu­le als Gast­schu­le mög­lich.

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­fach­an­ge­stell­te

Sozi­al­ver­si­che­rungs­fach­an­ge­stell­te sind qua­li­fi­zier­te Fach­leu­te in Fra­gen der Kranken‑, Renten‑, Unfall- bzw. Pfle­ge­ver­si­che­rung, die bei Trä­gern der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung (Öffent­li­cher Dienst) beschäf­tigt sind.

Grund­sätz­lich beträgt die Aus­bil­dungs­zeit drei Jah­re, für hoch­schul­zu­gangs­be­rech­tig­te Aus­zu­bil­den­de besteht u. U. die Mög­lich­keit einer Ver­kür­zung.

Die schu­li­sche Aus­bil­dung der Sozi­al­ver­si­che­rungs­fach­an­ge­stell­ten geschieht im Block­un­ter­richt. Aus­zu­bil­den­de, die bei einem unter­frän­ki­schen Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger beschäf­tigt sind, besu­chen in jedem Schul­jahr in der Regel für drei Block­zeit­räu­me von inge­samt 12 Wochen Dau­er das Berufs­bil­dungs­zen­trum in Würz­burg.

Wesent­li­che Anfor­de­run­gen an einen Sozi­al­ver­si­che­rungs­fach­an­ge­stell­ten sind u.a.
die Befä­hi­gung zum Umgang mit Men­schen, sprach­li­ches Aus­drucks­ver­mö­gen, Team­fä­hig­keit,
Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und die Fähig­keit, mit recht­li­chen Nor­men (ins­be­son­de­re dem
Sozi­al­ge­setz­buch) umge­hen zu kön­nen.

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