Terre des hommes zu Gast
Fast fashion oder faire Mode? Terre des hommes informiert
Schülerinnen und Schüler verschiedener Berufsgruppen hatten im Januar Gelegenheit, an Workshops von Terre des hommes teilzunehmen.
Nach einer kurzen Information über die Arbeit von Terre des hommes im Allgemeinen, beschrieb der ehrenamtliche Mitarbeiter der Organisation das sog. “Sumalgali-System”:
Dabei arbeiten junge Inderinnen, zumeist aus benachteiligten Verhältnissen, unter ausbeuterischen Bedingungen für eine bestimmte Zeit in Textilfabriken, um eine Mitgift für ihre zukünftige Ehe zu verdienen. Knebelverträge mit den Arbeitgebern führen häufig dazu, dass sie dafür gar nicht oder nicht angemessen bezahlt werden. Terre des Hommes setzt sich aktiv gegen das Sumangali-System ein.
Die Workshops sollten bei unseren Schülerinnen und Schülern schaffen für die negativen Auswirkungen des Sumangali-Systems und darüber aufklären, dass unfaire Produktionsbedingungen stark dazu beitragen, dass Kleidung in Europa zu extrem niedrigen Preisen angeboten wird.
Wie wir durch unser Kaufverhalten Einfluss auf die Produktionsbedingungen in der Modebranche Einfluss nehmen können, recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Gruppenarbeit zu verschiedenen Fair-Trade und Nachhaltigkeitszertifikaten. Schnell wurde der Unterschied zur Fast Fashion klar und von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Vorsatz gefasst , beim nächsten Kleidungskauf vor dem Gang zur Kasse einen Blick auf das Etikett zu werfen.
Herzlichen Dank dem Referenten, Herrn Kuhnert. für die Durchführung der Workshops!

