Einblicke in das Leben nach einer Organspende

Im Rahmen des Reli­gions- und Ethik­un­ter­richts sowie des Fachs ABP (Assis­tenz bei beson­deren Pfle­ge­an­lässen) erhielten die Schü­le­rinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen der Sozialbetreuer:innen und Pflegefachhelfer:innen Besuch von Stefan Endrich. Als Patient, der selbst eine Spen­der­niere erhalten hat, berich­tete er eindrucks­voll über das Thema Organspende.

Herr Endrich stammt aus Unter­franken und lebt seit vielen Jahren mit den Folgen einer schweren Nieren­er­kran­kung. Anschau­lich schil­derte er seinen Krank­heits­ver­lauf, die belas­tenden Erfah­rungen während der Dialyse sowie die Unsi­cher­heit des Wartens auf ein Spen­der­organ. Dabei wurde deut­lich, wie stark eine solche Diagnose das Leben beeinflusst.

Seit dem Erhalt einer Spen­der­niere hat sich seine Lebens­qua­lität deut­lich verbes­sert, was sich auch in seinem aktiven Lebens­stil zeigt. Er ist sport­lich enga­giert, nimmt an Wett­be­werben teil und bringt sich bei Transdia-Sport Deutsch­land ein, unter anderem im Radsport. So verdeut­lichte er eindrucks­voll, welche Lebens­qua­lität und Leis­tungs­fä­hig­keit nach einer Trans­plan­ta­tion möglich sind.

Zugleich ermu­tigte er die Schü­le­rinnen und Schüler, sich mit dem Thema Organ­spende ausein­an­der­zu­setzen und eine eigene Entschei­dung zu treffen. Durch seine persön­li­chen Erfah­rungen konnte er Vorur­teile abbauen und wich­tige Denk­an­stöße geben.

Der Vortrag hinter­ließ einen blei­benden Eindruck und regte viele zum Nach­denken an. Nicht zuletzt gilt Herrn Endrich ein herz­li­ches Danke­schön für den offenen Einblick in sein Leben.


Ansprech­partner
Dr. Chris­tian Back
Stet­tiner Str. 1
97072 Würzburg
Tel. 0931 7908 100