Klassen sehen mit den Augen von Betrunkenen

„Ich kann gar nichts mehr lesen oder Entfer­nungen einschätzen“, so eine Rück­mel­dung nach dem Aufsetzen der sog. Rausch­brille. Damit konnten sich unsere Schü­le­rinnen und Schüler im nüch­ternen Zustand den eines Betrun­kenen nicht nur sprich­wört­lich vor Augen führen. Es ergänzte einen inter­es­santen Vortrag von Poli­zis­tinnen und Poli­zisten zum Thema Verkehrs­si­cher­heit. Jähr­lich kommen Beam­tinnen und Beamte der Poli­zei­in­spek­tion Würz­burg-Stadt in unsere Klas­sen­zimmer und klären über Gefahren und Folgen beim Konsum von Alkohol und Drogen im Stra­ßen­ver­kehr auf. Ziel­gruppe sind aber nicht nur die vielen Führer­schein-Neulinge aus unseren Reihen, viel mehr betrifft es jeden. Am Beispiel mehrerer Verkehrs­un­fälle aus der Region schil­derten die Poli­zis­tinnen und Poli­zisten, wie sich diese auch auf Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrs­teil­nehmer ausge­wirkt haben. Welche Gefahren drohen, wenn man ange­trunken einen E‑Scooter ausleiht? Sollte man zu berauschten Personen ins Fahr­zeug steigen oder was sollte man sonst tun? Wie können sich Medi­ka­mente insbe­son­dere in Verbin­dung mit Alkohol oder Drogen auf die Verkehrs­tüch­tig­keit auswirken? Neben vielen Infos zu Grenz­werten blieben diese wich­tigen Fragen bei unseren Schü­le­rinnen und Schü­lern hängen und wurden freund­lich und sach­kundig beant­wortet. Das Feed­back zum Vortrag fiel sehr positiv aus und wir danken der Polizei für die Vorträge.