ERASMUS+: Biolaborant/innen expe­ri­men­tieren in Polen

Auch  Schü­le­rinnen und Schü­lern der Labor­be­rufe konnten wir in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglich­keit bieten, an einer Projekt­woche im Ausland teil­zu­nehmen. Die Fahrt ging an eine beruf­liche Privaatschule im Nord­osten Polens.

Eine kleine Gruppe von vier Azubis beschäf­tigte sich dort zusammen mit Schü­le­rinnen und Schü­lern der Poli­tech­nika Białos­toka mit der Prote­in­ana­lytik am Beispiel von Milch und verschie­denen Milch­al­ter­na­tiven. Dabei wurden in vielen prak­ti­schen Labor­ver­su­chen bspw. Prote­in­ge­halt und ‑qualität polni­scher und deut­scher Produkte unter­sucht und Chole­sterin- oder Vitamin‑E Gehalt gemessen.

Die Teil­neh­menden disku­tierten auch ökolo­gi­sche Aspekte wie ressour­cen­scho­nende Land­wirt­schaft oder CO2-Emis­sion und über­legten gemeinsam welche Bedeu­tung die Struktur von Prote­inen in der Ernäh­rung haben und welche Gefahren von Prote­inen betrachtet. Die Teil­neh­menden erar­bei­teten fundierte Bewer­tungen zur Nach­hal­tig­keit und entwi­ckelten Empfeh­lungen für eine prote­in­be­wusste Ernäh­rung, welche sie in einer Abschluss­runde präsentierten.

Neben der Projekt­ar­beit standen auch zahl­reiche kultu­relle Programm­punkte auf der Tages­ord­nung. Beson­ders beein­druckt waren die Teil­neh­menden von Besich­ti­gungen bei verschie­denen der Fakul­täten der Univer­sität Dabei wurde unter anderem die Funk­ti­ons­weise eines Elek­tronen- und eines Radio­nen­mi­kro­skopie demons­triert. Die Stadt­po­lizei Bialystok zeigte ihr mobiles Labor, den Smogobus, mit dem  Luft- und Wasser­ver­schmut­zung gemessen werden.

In der ereig­nis­rei­chen Woche konnten Kontakte geknüpft und viele Impres­sionen gesam­melt werden. Unser Dank gilt allen, die das Projekt tatkräftig unter­stützt und ermög­licht haben. Wir freuen uns schon auf den Ausbau der Kooperation.


Ansprech­partner
T. Herter, OStR
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