Warum Lehr­kräfte Dracula beim Beißen zusehen

Besuch im English Theater

Beinahe schon obli­ga­to­risch ist für eine Gruppe Lehr­kräfte einmal im Jahr der Besuch des English Theatre in Frank­furt. Alle Akteure sind Mutter­sprachler, so dass man en passant seine Englisch-Skills auffrischt.

Dieses Mal stand Dracula auf dem Programm: ‘A terri­fy­ingly hila­rious classic’.

Schon vor Beginn des eigent­li­chen Thea­ter­stücks wurden die Besu­cher mit Licht- und Tonef­fekten nach Trans­sil­va­nien versetzt, wo das Stück mit dem Besuch des schüch­ternen Immo­bi­li­en­mak­lers Jona­than Harker bei seinen neuen Kunden beginnt. Dieser ist niemand Gerin­geres als das furcht­ein­flö­ßende und ziem­lich eitle Graf Dracula!

Im Lauf des Stücks erfuhren die Zuschauer, was Dracula so alles unter­nimmt, um seine Herzens­dame  für sich zu gewinnen — oder war er doch nur an ihrem Blut interessiert?

Natür­lich war die berühmt-berüch­tigte Vampir­jä­gerin Jean Van Helsing auch in dieser Insze­nie­rung dem Vampir auf der Spur. Die gelun­gene Beset­zung, der Wort­witz und etliche skur­rile Persön­lich­keiten sortgen dafür, dass neben dem Gruseln auch die Lach­mus­keln nicht zu kurz kommen. Das English Theatre spricht zurecht von einer “Komödie des Grauens”.

Prädikat: Sehr sehenswert!!

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