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ERASMUS: Drei Wochen Schweden und zurück

Im Rahmen des Erasmus-Programms hatten wir, zwei Auszu­bil­dende im Beruf Chemielaborant/in, die Möglich­keit, drei Wochen bei SKF in Göte­borg zu verbringen. Dort arbei­teten wir im Labor am Haupt­sitz des Unter­neh­mens. Von Anfang an wurden wir freund­lich aufge­nommen und konnten den Arbeits­alltag in einem inter­na­tio­nalen Unter­nehmen kennenlernen.

Während unseres Prak­ti­kums bear­bei­teten wir ein eigenes Projekt. Wir unter­suchten ein künst­lich geal­tertes Schmier­fett und vergli­chen es mit einem frischen Fett. Dabei beob­ach­teten wir, wie sich die Eigen­schaften des Fettes durch die Alte­rung verän­dern. Zusätz­lich unter­stützten wir das Team bei verschie­denen Aufgaben im Labor. Beson­ders gefallen hat uns die schwe­di­sche „Fika“. Diese gemein­same Kaffee­pause gehört dort fest zum Arbeits­alltag und bot uns die Möglich­keit, uns mit den Mitar­bei­tenden auszutauschen.

Auch unsere Frei­zeit war sehr abwechs­lungs­reich. Wir erkun­deten die Innen­stadt von Göte­borg, gingen shoppen und probierten viele leckere Restau­rants aus. Ein beson­deres High­light war unser Ausflug nach Stock­holm. Bei einer Boots­tour konnten wir die Stadt vom Wasser aus entde­cken und den Königs­pa­last besich­tigen. Natür­lich durften auch die berühmten schwe­di­schen Kött­bullar nicht fehlen.

Das schwe­di­sche Nacht­leben hat uns eben­falls begeis­tert. In verschie­denen Bars und Clubs lernten wir viele Menschen kennen. Dabei konnten wir unser Englisch anwenden und neue Freund­schaften schließen

Neben den Städten hat uns vor allem die Natur beein­druckt. Mit den öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln konnten wir in kurzer Zeit ans Meer fahren und dort die Ruhe genießen. Das Wasser dort ist glas­klar, zum Baden war es uns wegen des starken Windes aller­dings etwas zu kühl. Dafür nutzten wir das Schwimmbad und das Fitness­studio, die uns von SKF kostenlos zur Verfü­gung gestellt wurden. Außerdem gingen wir durch die schwe­di­schen Wälder joggen und machten eine Kajak­tour durch die Kanäle von Göte­borg. Auch ein Besuch in einem Wild­park mit Elchen, Hirschen und vielen weiteren Tieren durfte nicht fehlen. Für den nötigen Nerven­kitzel sorgte schließ­lich ein Tag im Frei­zeit­park Lise­berg, dem größten Frei­zeit­park Skandinaviens.

Die drei Wochen in Schweden waren für uns eine unver­gess­liche Erfah­rung. Wir konnten viele fach­liche und persön­liche Erfah­rungen sammeln, eine neue Kultur kennen­lernen und unser Englisch verbes­sern. Diese Zeit wird uns noch lange in Erin­ne­rung bleiben und wir können ein Erasmus-Prak­tikum jedem nur empfehlen.


Michelle Schoch & Anna Zimmer­mann / 12 LaC1