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ERASMUS+ Slow­Food goes digital

Seit Herbst 2018 ist unsere Fach­aka­demie für Ernäh­rungs- und Versor­gungs­ma­nage­ment gemeinsam mit zwei beruf­li­chen Schulen in Zentral­spa­nien und Italien in einem inter­na­tio­nalen Projekt zum Thema Nach­hal­tig­keit in der Ernäh­rung aktiv. Die Studie­renden beschäf­tigen sich unter verschie­denen Blick­win­keln mit tradi­tio­nellen Herstel­lungs­ver­fahren und Zube­rei­tungs­weisen von Lebens­mit­teln, wie dies im euro­päi­schen Kontext möglich ist und weshalb tradi­tio­nelle Verfahren die Regionen stärken können.

Bereits vier Mal haben sich deut­sche Studie­rende mit Spaniern und Italie­nern in einem der drei Länder getroffen, um das Thema zu beleuchten. Zwei weitere Treffen waren für April und Oktober 2020 geplant, konnten aller­dings zum Bedauern aller aufgrund der covid19-Pandemie nicht stattfinden.

Da vermut­lich bis Ende der Projekt­lauf­zeit keine realen Treffen mehr möglich sind, mussten wir neue Kommu­ni­ka­ti­ons­wege finden, um das Projekt weiter­zu­führen. Ein erster Schritt war nun ein Webinar zum Thema Finger­food, das von der spani­schen Schule ausge­richtet wurde. Dabei wurde im Laufe von mehreren Stunden über Slow Food im Allge­meinen ebenso disku­tiert wie über Rezepte für Finger­food. Erstaun­lich welche unter­schied­li­chen Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­keiten da zu Tage traten. Natür­lich kam auch der persön­liche Austausch nicht zu kurz.

Am Ende der Veran­stal­tung gingen alle nach einem beson­deren Schultag, aber von dem italie­nisch-spanisch-deutsch-engli­schen Sprach­ge­wirr  und dem enormen fach­li­chen Input erschöpft nach Hause.