Unter diesem Motto haben sich zahl­reiche Schüler*innen der Klara-Oppen­heimer-Schule am welt­weiten Brief­ma­ra­thon von Amnesty Inter­na­tional betei­ligt. Über 2500 Briefe wurden rund um den inter­na­tio­nalen Tag der Menschen­rechte am 10. Dezember an unserer Schule gesam­melt. Diese werden an Verant­wort­liche und Regie­rungen versendet, um mit öffent­li­chem Nach­druck auf Menschen­rechts­ver­let­zungen in ihren Ländern aufmerksam zu machen. 

Orga­ni­siert und betreut wurde die Brief­ak­tion vom schul­in­ternen Arbeits­kreis Courage und von Lehr­kräften des Fach­be­reichs Politik und Gesell­schaft. Aufein­ander abge­stimmte Unter­richts­ein­heiten gingen der Brief­ma­ra­thon-Aktion voraus. Ziel war es dabei, das Bewusst­sein der Jugend­li­chen für Menschen­rechte, Verant­wor­tung und Unrecht zu stärken, aber auch die Erfah­rung zu vermit­teln, dass sie hand­lungs­mächtig sind und etwas bewirken können. 

Im Zusam­men­hang mit der Einfüh­rung des neuen Lehr­plans im Unter­richts­fach Politik und Gesell­schaft kommt der Vermitt­lung solcher werte­ori­en­tierten Inhalte eine beson­dere Bedeu­tung zu und kann — gemessen an der Zahl der von Schülern*innen unter­zeich­neten und versen­deten Briefen – als voller Erfolg bezeichnet werden. 

Dieser aktive Einsatz unserer Schü­ler­schaft für andere Menschen ist hierbei auch ein Kern­pro­jekt des Arbeits­kreises Courage, welcher an der dies­jäh­rigen Verlei­hung des Labels “Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage” mitge­wirkt hat. Anhand der regen Teil­nahme am Brief­ma­ra­thon wird deut­lich, dass das Label nicht nur ein Schild an der Fassade der Schule ist, sondern die Schul­fa­milie aktiv für die Rechte jedes Menschen einsteht. 

Ansprech­partner
Peter Döllinger, OStR
Thomas Herter, StR