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14FA1: Besuch der Inter Norga in Hamburg

Beim Besuch der Inter Norga der 14 FA 1 in Hamburg stachen in diesem Jahr beson­dere Restau­rant-Konzepte hervor.

  • DNA-basierte Restau­rants setzen auf perso­na­li­sierte Ernäh­rung und indi­vi­du­elle Geschmacks­vor­lieben, basie­rend auf der Analyse der Kunden-DNA. Durch die Unter­su­chung gene­ti­scher Veran­la­gungen für verschie­dene Geschmacks­rich­tungen, Nahrungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­keiten und ernäh­rungs­be­zo­gene Gesund­heits­ri­siken erhalten Kunden maßge­schnei­derte Empfeh­lungen. YO! Sushi führte die ersten landes­weiten DNA-basierten Restau­rants in Groß­bri­tan­nien ein, und dieser Trend markiert erst den Beginn der Lebensmittelindividualisierung.
  • Zero-Waste-Restau­rants mini­mieren Lebens­mit­tel­ab­fälle durch effi­zi­en­tere Einkaufs- und Lager­prak­tiken sowie durch krea­tive Koch­me­thoden. Produkte und Mate­ria­lien werden so oft wie möglich wieder­ver­wendet oder umfunk­tio­niert, bevor sie entsorgt werden.
    Küchen­ab­fälle wie Gemü­se­reste, Kaffee­satz und Spei­se­ab­fälle werden kompos­tiert. Biolo­gisch abbau­bare Mate­ria­lien werden verwendet. Ein Beispiel dafür ist das vegane Restau­rant Heaven’s Kitchen in Stutt­gart, wo Mahl­zeiten auf kompos­tier­barem Papier statt auf Tellern serviert werden. Dieses Papier wird anschlie­ßend verbrannt, und die Gäste können die Asche als Dünger mit nach Hause nehmen.
  • Das Gewächs­haus dient nicht nur als Anbau­fläche, sondern wird auch als einzig­ar­tiger Spei­se­raum Dabei wird ein beson­deres Augen­merk darauf­ge­legt, dass einige der Zutaten für die Gerichte direkt aus diesem Gewächs­haus stammen. Durch die Nutzung lokaler und saiso­naler Produkte sowie die Imple­men­tie­rung nach­hal­tiger Prak­tiken wie der Samm­lung von Regen­wasser oder der Nutzung von Solar­energie zeigt ein Restau­rant in einem solchen Ambi­ente ein klares Bekenntnis zu Umwelt­schutz und Nachhaltigkeit.
    Ein heraus­ra­gendes Beispiel dafür ist das Restau­rant Friðheimar auf Island. Hier werden die Gäste buch­stäb­lich von Tomaten umgeben, während sie ihre Mahl­zeiten einnehmen. Die Tomate fungiert nicht nur als ein kuli­na­ri­scher Bestand­teil, sondern auch als Inspi­ra­ti­ons­quelle für das gesamte Menü, was das Erlebnis im Gewächs­haus zu einem unver­gess­li­chen gastro­no­mi­schen Aben­teuer macht.