ERASMUS+: Fachbereich Ernährung/Versorgung reist nach Meran
Auch in diesem Jahr ermöglichte die Europäische Union im Rahmen von Erasmus+ einen internationalen Erfahrungsaustausch von Lernenden im Fachbereich Ernährung und Versorgung. Studierenden im zweiten Jahr der Weiterbildung an der Fachakademie sowie vier Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgungeise verbrachten eine Woche an der Hotelfachschule Césare Ritz in Meran und machten dort abwechslungsreiche und eindrucksvolle Erfahrungen bei verschiedenen Projekten und Aktivitäten.
Während ihres Aufenthalts besuchten sie eine traditionelle Getreidemühle, in der sie viel über die Herstellung von Mehl und die Bedeutung dieses alten Handwerks für die Region erfuhren. Ein weiterer Programmtag war einem Projekt über Milchalternativen gewidmet. Dabei beschäftigten sich die Lernenden nicht nur theoretisch mit dem Thema, sondern stellten auch selbst eine eigene Milchalternative her, was spannend und zugleich herausfordernd war.
Ein wichtiger Bestandteil des Aufenthalts war der Tag der offenen Tür, den die deutschen Teilnehmenden gemeinsam mit den italienischen Schülerinnen und Schülern vorbereiteten und durchführten. Dort präsentierten sie ihre selbst hergestellten Milchalternativen, erklärten den Besucherinnen und Besuchern den Herstellungsprozess und informierten über die Vorteile und Besonderheiten verschiedener pflanzlicher Produkte. Es war eine tolle Gelegenheit, ihr Können zu zeigen und mit anderen ins Gespräch zu kommen.
Besonders schön war auch der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Meran. Die festlich geschmückten Stände, die warme Beleuchtung und der Duft nach typischen Südtiroler Spezialitäten sorgten für eine gemütliche und beeindruckende Atmosphäre. Die bergige Landschaft rund um Meran war ebenfalls ein Highlight und begleitete die Teilnehmenden jeden Tag – auch wenn der lange Fußweg zur Schule manchmal anstrengend war und zu Beschwerden führte.
Beim gemeinsamen Kochen spürten die Teilnehmenden deutlich die Sprachbarriere, doch trotz mancher Missverständnisse konnten alle gut zusammenarbeiten und kreative Lösungen finden.
Insgesamt war die Reise für alle Beteiligten eine bereichernde und unvergessliche Erfahrung, bei der sie viel gelernt und viele schöne Eindrücke gesammelt haben.




