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Mit der Ehren­amts­be­auf­tragten Frau Schmidt auf Klara Oppen­hei­mers Spuren

Im April wurden unsere Schü­le­rinnen und Schüler durch die baye­ri­sche Kultus­mi­nis­terin und die baye­ri­sche Ehren­amts­be­auf­trage ausge­zeichnet. Im Zuge dessen kamen wir mit beiden ins Gespräch und das Inter­esse an der Klara-Oppen­heimer-Route war geweckt. Was als Einla­dung an diesem Nach­mittag begann, wurde schließ­lich am 23.10.2026 Wirk­lich­keit. Gemeinsam mit der Ehren­amts­be­auf­tragten Frau Schmidt und der Leiterin ihrer Geschäfts­stelle Frau Zillig trafen wir uns in der Frie­den­strasse und begaben uns auf die Spuren unserer Namensgeberin.

Als Premiere gaben wir das Redner-Ruder aus der Hand und über­ließen es erst­mals unseren Schü­lern. Jannik Havla und Dennis Stein­bach aus der 13LAB1 führten uns kompe­tent und enga­giert durch den Nach­mittag. Auch Frau Schmidt, die sich aktiv mit der Erin­ne­rungs­kultur ausein­an­der­setzt, berei­cherte die Führung mit zahl­rei­chen inter­es­santen und über­ra­schenden Zusatz­in­for­ma­tionen zu den ange­spro­chenen Schwer­punkten der einzelnen Stationen. Eine für mich beispiels­weise neue Infor­ma­tion war, dass die Reichs­po­grom­nacht in manchen Ortschaften schon einen Tag früher statt­fand, wie es in ihrem Heimat­dorf der Fall war. Anhand der Demons­tra­tionen, an denen Frau Schmidt teil­ge­nommen hatte, wurde eben­falls deut­lich, dass sie sich schon früh poli­tisch enga­gierte und für ihre Über­zeu­gungen eintrat. Diese Leiden­schaft prägt sie bis heute und spie­gelt sich auch in ihrem aktu­ellen Tätig­keits­be­reich wider.

So verging der Nach­mittag wie im Flug. Im Café Mares ließen wir schließ­lich unsere Route ausklingen. Bei Kaffee und Kuchen kam es noch zum Gedan­ken­aus­tausch über das Ehrenamt. Herr Havla und Herr Stein­bach erzählten von ihren schon lange ausge­führten Ehren­äm­tern beim Karl­stadter Umsonst und Draußen sowie bei der KJG. Wir disku­tierten in diesem Zuge die Notwen­dig­keit, neuen Gene­ra­tionen den Einstieg ins Ehrenamt leicht zu machen, mit der Zeit zu gehen und auch den Kleinsten zu zeigen, dass sie schon Großes bewirken können.

Frau Schmidt erzählte auch von der Initia­tive Frau­en­Orte des Baye­ri­schen Sozi­al­mi­nis­te­riums und des Baye­ri­schen Landes­frau­en­rats. Auf der Inter­net­seite werden bereits 140 Frauen vorge­stellt, die Bayern über die Jahr­hun­derte hinweg geprägt haben. Diese sollen nun auch an ihren Wirkungs­stätten mit Gedenk­pla­ketten gewür­digt werden. Vor Klara Oppen­hei­mers Praxis am Kürsch­nerhof standen wir bereits. Frau Schmidt warf jedoch in den Raum, ob die Klara-Oppen­heimer-Schule nicht geeig­neter wäre, da sich hier ihr Wirken auch noch weit nach ihrem Tod in jedem Schüler und jeder Schü­lerin wider­spie­gelt. Wir als Schul­fa­milie wären sicher mehr als bereit und geehrt, diese Plakette ins Haus aufnehmen zu dürfen. Mit dieser Aussicht gingen wir alle mit einem Lächeln und vielen Inspi­ra­tionen in unser wohl­ver­dientes Wochen­ende, während es für Frau Schmidt direkt zum nächsten Termin weiterging.


Ansprechpartner:in
M. Hofmann, StRin     T. Rechter, OStR
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